Oekoprofit Region Aachen Uncategorized 5 Ideen zur Unterstützung von Umweltinitiativen

5 Ideen zur Unterstützung von Umweltinitiativen

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Manchmal ist es nur schwer zu ertragen… Sitzt man an einem schönen Herbsttag im Park, kann man beobachten, dass es die eine Gruppe von Menschen gibt, die nach ihrem Picknick sorgfältig alle Überreste beseitigt und ihren Müll mitnimmt und die andere Gruppe von Leuten, die ihre Kippen ins Gras werfen, den To-Go-Becher und anderen Verpackungsmüll einfach liegen lassen. Und das, obwohl unser Planet schon kurz vor dem Plastik-Kollaps steht.

Erst kürzlich sprachen wir mit einer Gruppe von jungen Leuten, die sich vorbildlich verhielt: Wir bemerken, dass Sie wiederverwendbare Container verwenden und keinen einzigen Fetzen Müll hinterlassen. Sie spielen Eye of Horus online auf dem Handy und sind gerade dabei die Hieroglyphen-Symbole in viel Spaß zu verwandeln, als wir sie zum Thema Umweltschutz ansprechen. Wie sich herausstellt, sind sie sehr engagiert und arbeiten an neuen Ideen, wie man Umweltinitiativen finanziell noch besser unterstützen kann. Einige ihrer Vorschläge, gepaart mit unseren eigenen Gedanken, dürfen wir hier aufgreifen und euch vorstellen.

1. Glücksspiel versteuern

Ein erster Vorschlag ist es, das Glücksspiel – auch im Online-Bereich – stärker zu besteuern und das Geld für Umweltorganisationen und Schutzprojekte zu nutzen. In diesem Bereich wird heutzutage eine Menge Geld verdient, und die Branche würde sicher einige Kritiker überzeugen, wenn sie sich auf diese Weise engagieren würde. Denn auch die vielen Server, die für die Online Casinos genutzt werden, tragen ihren Teil zur Verschmutzung bei. Es wäre eine gute Sache, hier etwas “grüner” zu werden.

2. Gebühren für jegliche Einweg-/ To-Go-Plastikverpackungen

Auf diesem Gebiet sind wir schon auf einem guten Weg. Doch es müsste noch höhere Gebühren für Plastikverpackungen geben: beispielsweise beim Verpacken von Essen zum Mitnehmen, Kaffeebecher aus Kunststoff, Plastikbesteck bei Imbissständen, etc. Idealerweise sollten diese Dinge gar nicht mehr ausgegeben werden, doch solange sollten diese Gebühren dafür verwendet werden müssen, eine Kampagne zum Schutz der Meere zu unterstützen.

3. Härtere Bestrafung von öffentlicher Abfallentsorgung

Es muss deutlich härtere Strafen geben, wenn Menschen ihren Müll einfach auf die Straße werfen oder in die Büsche schmeißen. Diese Umweltsünden müssen dem Geldbeutel einfach wehtun, damit sich etwas an der Einstellung ändert. Dazu müsste eine Spende an einen Umweltverein geleistet werden, und der Müll muss selbst wieder fachgerecht entsorgt werden.

4. Hersteller und Firmen stärker in die Verantwortung ziehen

Hersteller, die viele Einwegverpackungen verursachen oder besonders umweltschädlichen Praktiken im Betrieb nachgehen, müssen einen prozentualen Anteil zur Seite legen und damit Organisationen helfen, die sich dem Umweltschutz verschrieben haben. Noch besser wäre es natürlich, diese Verhaltensweisen würden reduziert oder gleich komplett eingestellt werden können.

5. Öffentlichkeitswirksame Auszeichnungen für Firmen und Vereine

Unternehmen und auch kleine Gruppierungen sollten noch öfter im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wenn sie sich vorbildlich verhalten und umweltgerecht arbeiten. Ein sollte noch mehr Preise in unterschiedlichen Kategorien (von Nachhaltigkeit über Ressourcenschonung bis hin zu regenerativer Energienutzung und mehr) geben, deren Preisgelder in weitere Projekte fließen. Diese Verleihungen sollten außerdem stärker im öffentlichen Rahmen stattfinden, damit mehr Aufmerksamkeit darauf gerichtet wird. Ein Anti-Preis für besonders schädliche Unternehmen und Vorgehensweisen wäre eine weitere Überlegung, um die positive Strahlkraft zu verstärken.

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